df 195 Hattie Feedback

Dieses Modell stellt den für Hattie (2013) zentralen Feedback Prozess vor, ein wechselseitiger interaktiver, reziproker Vorgang, in dessen Verlauf allmählich die Lehrpersonen zu Lernenden und die Lernenden zu ihren eigenen Lehrpersonen werden. Gleichzeitig löst sich die Entgegensetzung von Unterricht und Feedback (Tests, Prüfungen) auf. Die Variablen sind den Seiten 5,15 f., 28-31,45, 145,205-218,267 f., 280–282,291 entnommen. Im Laufe der Zeit entwickelt sich die Selbstregulation und Selbsteinschätzung der Lernenden (Ln), so dass sie immer autonomer werden. Die (formelle) Lehrperson (Lhp) kann zur Seite treten (S. 28).  Viele Definitionen der Faktoren und ihrer Effektstärken, aber auch anderer Begriffe finde ...»

df 183 Hattie Sichtbares Lernen

John Hattie hat mit seinem fundamentalen Buch:  Visible Learning. A Synthesis over 800 Meta-Analysis relating to achievement. London,2009; dt.: Lernen sichtbar machen. 3. Aufl., Hohengehren,ergänzt durch zwei weitere:  Lernen sichtbar machen für Lehrpersonen. Hohengehren 2014;  Hattie, J. & Yates, G. (2015): Lernen sichtbar machen aus psychologischer Perspektive. Hohengehren),  durch eine Meta-Analyse von Meta-Analysen, 138 für Lernen wirksame Faktoren herausgefiltert und beschrieben.  Der Fokus liegt dabei auf institutionellem, in erster Linie schulischem Lernen. "Sichtbares Lernen" oder, aus der Perspektive der Lehrperson "Lernen sichtbar machen" bezeichnet das effektive Lernen. Allerdings ist weder ein übe ...»

Cognitive dissonance and erosion of moral

Kai Neumanns model „Ethical management“ (17.10.15) and his (a little bit grey) hint to „cognitive dissonance“ triggered this raw-model. Because I did not find an easy way to integrate it in Kai’s model, I left it in this ‚isolated‘ form – but perhaps you, Kai, or somebody else will transfer it (or parts of it). I think, the cognitive dissonance usually is on the part of the consumers likewise and the problem of feeling unhappy with it as well. The techniques to get rid of the unhappiness may be different (more splitting and denial, to put it in psychoanalytical terms), but we should not blame the managers alone. The emotional conflict, in which we get by cognitive dissonance, which makes as feeling unease, ca ...»

df 193 Verkehr: Modalitätsknoten – Maximum versus Optimum

Das Modell zeigt für  Inter- bzw. Multimodalitätsknoteneigenschaften (s. Modell df 191), dass eine Maximierung von Strecken, Stell- und Parkplätzen etc. nicht zu einer stetigen Verbesserung der Knoten führt, sondern mehr davon (Mehr-Desselben; s. Watzlawick) zum einen längere Wege bedeutet, was die Knotenqualität herabsetzt, zum anderen mehr Verkehrsteilnehmer anzieht, was dazu über kurz oder lang dazu führt, dass freie Sitz-, Park- und Stellplätze, verfügbare Sharing-Fahrzeuge (Autos und Fahrräder weniger werden,  die Ressourcenredundanz abnimmt. Maximierung ist nicht gleich Optimierung, wie sich hier abermals zeigt. Eine weitsichtige Planung sollte daher nicht auf wenige große Knoten zielen, sondern herausf ...»

df 191 Intermodalität im urbanen Verkehr

Intermodal bewegt sich z.B., wer auf seinem Weg vom Fahrrad auf die Bahn auf ein City-Bike umsteigt und zurück ein Car-Sharing Auto bis zum überwachten Fahrradparkdeck benutzt, wo er sein Fahrrad abgestellt hat. Mehr Intermodalität ist mit der Hoffnung auf weniger Autoverkehr verbunden. Welche Faktoren tragen dazu bei, dass mehr Leute intermodal verkehren? Das Modell ist angeregt durch Forschungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt  (DLR) und angereichert durch viele Informationen aus der Machbarkeitsstudie zum RS1, Radschnellweg von Duisburg nach Hamm und dem Wunsch nach einem Radschnellweg in Berlin. Das Modell in seiner gegenwärtigen, nicht durchgearbeiteten Form dient einmal dazu, die relevant ...»

df 017 Kollaps (Diamond)

Das— keineswegs fertige - Modell sucht Diamonds (2005), Kollaps. Frankfurt/M: Fischer) Untersuchung zum Kollaps von Gesellschaften umzusetzen. Zentral ist der "unbeabsichtigte ökologische Selbstmord" (S. 18). Fünf Faktoren spielen eine Rolle, von denen vier - Umweltschäden, Klimaveränderungen, feindliche Nachbarn, unfreundliche Handelspartner — nicht in allen Fällen vorliegen, immer jedoch die Reaktion der Gesellschaft auf ihre Umweltprobleme (25).  Daher ist „Umweltprobleme“ die zentrale Variable. Diese werden von den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Institutionen, sowie aus kulturellen Werten bestimmt. (29) Warum ein System-Modell: "Häufig hört man die Frage: 'Welches ist heute im Zusammenhang mit ...»

df 192 Neid

Neid ist ein Ungleichheitsmelder, so wie Angst ein Gefahrenmelder ist. So wie Angst uns auf Flucht oder Kampf einstellt, setzt Neid ein Motiv für eine Ausgleichshandlung. Diese kann eher konstruktiver, produktiver oder destruktiver Natur sein oder durch eine Verschiebung von Reich zu Arm, einen Verlust auf der einen, einem Gewinn auf der anderen Seite in entsprechender Höhe zu einer „Null-Summe“ führen.  Das Modell ist so konstruiert, dass Reichtum und Armut als Variablen auftauchen mit der Folge, dass sowohl weniger Armut als auch weniger Reichtum zu weniger Ungleichheit führen, oder aber auch eine Kombination von beidem. Der konstruktive Weg  heißt, die Armut durch Arbeit oder lernen zu verringern, das ist  ...»