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Description

Dieses Modell dient als Beispiel-Modell / Vorlage für Schulprojekte zum Thema "Unsere Schule is(s)t besser: Nachhaltige Mensa". Es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern zeigt lediglich auf, wie das Thema grundsätzlich angegangen werden könnte.

Hintergrund: Der Sektor Ernährung stellt mit 35% den größten Anteil des Ökologischen Fußabdrucks in Deutschland dar. Weniger Fleisch in der Schulkantine reduziert den Fußabdruck erheblich. Die Umstellung der Ernährung auf Bioprodukte ist aus ökologischen Gründen sinnvoll. Der Fußabdruck ändert sich dadurch aber nicht wesentlich. Die ökologische Landwirtschaft hat Vorteile, die sich mit dem Fußabdruck nicht abbilden lassen: So spielen der Erhalt der Bodenfruchtbarkeit (z.B. über möglichst große Fruchtfolgen), die Artenvielfalt, der Erosionsschutz, die Landschaftspflege, die artgerechte Tierhaltung, der Erhalt traditioneller Nutzpflanzen und Tierarten und der weitestgehende Verzicht auf den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln, Mineraldünger, Gentechnik etc. eine größere Rolle. Aus ganzheitlicher Sicht also sind Produkte aus der ökologischen Landwirtschaft als nachhaltigere Wirtschaftsweise mehr als sinnvoll. Ebenso verhält es sich mit Fairtrade-Produkten, die insbesondere die soziale Dimension der Nachhaltigkeit adressiert.

Ziele: Im Rahmen des Projekttages erarbeiten die Schüler/-innen eigene Handlungsempfehlungen für ein zukünftig "Nachhaltiges Essen" in der Mensa der Schule. Nachhaltigkeit wird dabei als ganzheitlicher Ansatz verstanden und somit nicht nur auf den Ökologischen Fußabdruck reduziert.

Bestandteile des Modells (Modellgrenzen): Dabei berücksichtigen die Schüler (neben den Angebotsorientierten Lösungsmöglichkeiten) insbesondere die psychologischen und gruppendynamischen Faktoren. Was sind die hemmenden Faktoren, die uns Schüler/-innen von einem nachhaltigen Handeln abhalten? Was muss sich ändern, damit jeder einzelne nachhaltiger agiert? Wie kann es erreicht werden, dass das nachhaltige Verhalten (z.B. Fleischverzicht) belohnt und bestärkt wird – z.B. durch eine Anerkennung der Mitschüler/-innen? Wie kann ein Mitziehen des Umfeldes (Mitschüler/-innen, Eltern und Lehrkräfte) erreicht werden? Etc.

Die unterschiedlichsten Umweltauswirkungen der Ernährungsformen sind NICHT Bestandteil des Modells.

Zeithorizont: Betrachtet werden die nächsten 3 Jahre. Dabei wird zwischen den folgenden Zeitspannen unterschieden: kurzfristig (< 12 Monate), mittelfristig (13 - 24 Monate) und langfristig (> 24 Monate)

Faktorfarben: Die Faktorfarben haben die folgende Bedeutung: Zielfaktor (Orange), Maßnahmen (Grün), Risiken (Rot)


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