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Die aktuelle Abkehr von der Energiewende ist eine Katastrophe. Vor allem ist es wenig verständlich, woher der Wandel kommt. Die Kommunen erzeugen mehr und mehr eigenen Strom und die Bevölkerung trägt den Wandel unlängst. Sind es wirklich die direkten Kontakte der kleinen, aber mächtigen Lobby? Weiss die Politik womöglich gar nicht, was sie da tut? Geht es gar um eine Rückkehr zur Kernenergie? Ist es gar geplant, dass die Bevölkerung einen Zustand eines "Wir tun doch schon genug bzw. wir haben es versucht" oder "Klimawandel lässt sich eh nicht mehr abwenden" annimmt und jede grüne Opposition im Keim erstickt wird, obgleich ja ganz aktuell der Klimawandel zuschlägt?

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Comments (6)

herbert.saurugg@a1.net

herbert.saurugg@a1.net

Das Problem ist, dass die sogenannte "Energiewende" derzeit de facto nur eine "Stromwende" und da auch nur bei der Erzeugung ist. Das kann nicht funktionieren, da ein System mehr als die Summe der Einzelteile ist. Gleichzeitig ist die Stromversorgung die kritischte Infrastruktur/Lebensader die wir haben. Wenn hier etwas schief geht - was absehbar ist - dann ist unsere Gesellschaft ziemlich rasch am Ende ( www.saurugg.net/strom-blackout ). Damit die Energie/Stromwende gelingen kann, brauchen wir dezemtralisierte Strukturen ( www.saurugg.net/energiezellensystem ), damit ein System entsteht, das gegenüber jeglichen Störungen robust ist. Daher sollte es hier um weit mehr gehen, als um die bislang oft sehr oberflächen Diskussionen, vor allem seitens der Politik, die noch dazu gerne physikalische Realitäten ignoriert. Aber dieses Bewusstsein fehlt leider auf vielen Ebenen.
Kai Neumann

Kai Neumann

Gab es nicht auch mal Die Grünen in Deutschland?
Kai Neumann

Kai Neumann

Unglücklich auch, wie S. Gabriel den Beschluss kommentierte. Alles sei ganz gut. Also entweder positioniert er sich und seine Partei und sagt, wir haben noch viel vor uns, oder er kaschiert das Versagen und lobt euphorisch, wie toll Deutschland ist. Überhaupt sind die neuen Ausbauziele furchtbar statisch. Es spielen so viele weitere Faktoren eine Rolle, Speicher, nationale und internationale Netze, veränderter Stromkonsum (Smart Homes, E-Mobilität) und sogar internationale rechtliche Vorgaben, die wenigstens eine Steigerung des Ausbaus ermöglichten. So versagen wir als Generation und die Öffentlichkeit übt sich im kognitiven Dissonanzabbau und wägt das Verhalten alternativlos oder zumindest sich schuldlos.
Kai Neumann

Kai Neumann

Die Nachrichten gestern gaben Hinweise: zurerst berichtet Börse im Ersten, dass die EZB angefangen hat Anleihen von Unternehmen zu kaufen, zuerst wohl gleich von den drei großen Energieversorgern, deren Kurse prompt stiegen. Dann hat die Tagesschau die massive Drosselung des Ausbaus beschrieben und dazu gesagt, dass bekannt sei, dass die Netzbetreiber den erneuerbaren keinen Vorrang, wie vorgeschrieben, einräumen, sondern Kohle und Gas zuerst durchleiten, und dass die Politik hier nicht durchgreifen würde.
So langsam erwäge ich Verschwörungstheorien, dass die Familien der Politiker bedroht werden oder ähnliches. Wenn wir sogar zuückkehren zu Atomstrom, dann begreife ich endlich, was Rifkin an Nudging-Tipps der Regierung gegeben hat.

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