Gewinn (Qualitativ & Quantitativ)

Franc Grimm

Modell aus Perspektive des Faktors Gewinn

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Die Abbildung oben zeigt exemplarisch einen Modellausschnitt zum Thema „Wie kann ein Unternehmen kurz-, mittel- und langfristig seine Gewinne steigern“ u.a. mit den möglichen Ansatzpunkten / Maßnahmen „Marketing“, „Mitarbeiter-Motivation“, Budget-Kürzungen“ etc.

Mit dem iMODELER kann man sich und anderen so die Zusammenhänge spielend-einfach vor Augen führen. Die Einflussfaktoren werden dabei per Geste, Sprache und/oder Mausklick eingegeben und und die Verbindungen hinsichtlich Wirkungsstärke (stark, mittel oder schwach) und zeitlichen Verzögerungen (kurz-, mittel- oder langfristig) grob definiert. Anschließend zeigt uns die einzigartige Erkenntnis-Matrix (siehe unten), was für ein erfolgreiches Handeln zu beachten (z.B. Risiken) und was zu tun ist (z.B. Maßnahmen).

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Mit Blick auf die Erkenntnis-Matrix des Faktors "Gewinn" kann schnell erkannt werden, dass z.B. „Budget-Kürzungen“ in kurzfristiger Sicht ein effektiver Hebel für die Gewinnsteigerung sein kann, um z.B. den Jahresabschluss noch zu retten (siehe Erkenntnis-Matrix oben; der Faktor „Budget-Kürzungen“ liegt im rechten, positiv-wirkenden Bereich der Erkenntnis-Matrix und wirkt im direkten Vergleich mit den anderen Maßnahmen am Stärksten; der X-Wert ist die entscheidende Größe!).

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Mittel- und langfristig wirkt diese Maßnahme jedoch kontraproduktiv, da zu wenig in den Bereichen Marketing und Innovationen investiert wird (siehe Erkenntnis-Matrix oben; der Faktor „Budget-Kürzungen“ wandert in den tief-roten, negativ-wirkenden Bereich der Erkenntnis-Matrix). Stattdessen gewinnen die Maßnahmen „Mehr Qualität“ und „Mitarbeiter-Motivation“ an Bedeutung. Diese stellen mittel- und langfristig die effektivsten Hebel dar. Mittel- und langfristigdenkende Manager würden sich daher hierauf konzentrieren, kurzfristig-denkende Manager eher auf Budget-Kürzungen.

Simulationsergebnisse von Faktor Gewinn

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Mit dem iMODELER+ konnte das qualitative Modell über sogenannte Powerfunktionen schnell quantifiziert werden. Hierbei konnten z.B. durch 2 Klicks im Formelfenster Formeln erstellt werden, die die Abhängigkeiten und die qualitative Gewichtung der Einflussfaktoren beinhalten ( Klick auf Relative-quantification) und die einen negativen Wert ausschließen (Klick auf Non-Negative).

Die Abbildung oben zeigt das Simulationsergebnis des Zielfaktors "Gewinn". Bei diesem Szenario wurde die Maßnahme "Budget-Kürzungen" deaktiviert, d.h. auf "0" gesetzt. Kurzfristig leidet hierunter zwar das Ergebnis in den ersten 3 Jahren im direkten Vergleich zum Szenario "Budget-Kürzungen" unten (4,9 Mio Gewinn statt 6 Mio.), jedoch verbleibt der Gewinn dauerhaft auf einem stabilen Niveau.

Simulationsergebnisse von Faktor Gewinn

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Die Abbildung oben zeigt das Szenario "Budget-Kürzungen", bei dem die Budget-Kürzungen aktiviert, d.h. auf "1" gesetzt wurden. Durch die Budget-Kürzungen können zwar die kurzfristigen Ergebnisse innerhalb der ersten 3 Jahre stark erhöht werden, jedoch brechen die Gewinne im weiteren Verlauf drastisch ein und erreichen sogar negative Werte (Verluste) in den Jahren 5-7.

Simulationsergebnisse von Faktor Motivation der Mitarbeiter

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Erklärt werden kann dies mit der Abbildung oben. Durch die permanenten Budget-Kürzungen werden die Fundamente des Unternehmenserfolges "Innovationen" und "Marketing" ausgehöhlt. Das Underinvestment rächt sich in mittel- und langfristiger Hinsicht. Hierunter leidet zeitlich verzögert auch die Motivation der Mitarbeiter, die bisher nur durch eine direkte Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg (Gewinn) innerhalb der ersten 4 Jahre stabil geblieben ist. Die Mitarbeiter akzeptierten die Sparmaßnahmen und trugen diese Entscheidungen mit, da sie selbst von den kurzfristig gestiegenen Unternehmensgewinnen maximal profitieren konnten.

Die Ergebnisse der Simulation bestätigen somit die Ergebnisse der Qualitativen Analyse!

Modell aus Perspektive des Faktors Marketing

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